Dieser Ratgeber befindet sich im Aufbau. In Kürze finden Sie hier:

  • eine umfangreiche Sammlung Dichtungswissen
  • einen digitalen Dichtungsratgeber

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Die Auswahl des passenden Radialwellendichtrings stellt Konstrukteure und Berechnungsingenieure immer wieder vor große Herausforderungen. Die Informationsangebote der Hersteller und Händler beschränken sich zudem nur auf das eigene Portfolio. Hier finden Sie unabhängige Informationen und agile digitale Beratung.

Was ist ein Radialwellendichtring

Radialwellendichtringe (RWDR) oder auch Wellendichtringe (WDR) sind Maschinenelemente, welche an rotierenden Wellen eingesetzt werden, um die Wellendurchführungen aus dem Maschinengehäuse abzudichten, also Strömungen verschiedener Medien wie z.B. Schmieröle über die Dichtstelle zu verhindern. Ein anderer, eher umgangssprachlich verwendeter Begriff für Radialwellendichtringe ist die Bezeichnung „Simmerring“.  Hierbei handelt es sich um ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Freudenberg Sealing Technologies. Walther Simmer, ein bei Freudenberg tätiger österreichischen Ingenieur, entwickelte 1929 ein aus Leder und Metall hergestelltes Bauteil, den daraufhin nach ihm benannten „Simmer“-Ring als ersten später weiterentwickelten und patentierten Radialwellendichtring. Auch „Lippendichtring“ ist ein gebräuchlicher Begriff, der sich aus dem Aufbau der

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Auslegung eines RWDR

Die Auslegung und Auswahl des richtigen Radialwellendichtrings ist komplex.  Ein unvollständige Liste der Einflussfaktoren: Medium Füllstand Medium (in Bewegung und im Stillstand) Temperatur Medium an Dichtkante Umfangsgeschwindigkeit Reinigungsmittel Welleneigenschaften (Oberfläche, Durchmesser, Härte, Material, Vergütungen, Beschichtungen) Axial-Bewegungen Radialkraft Rundlauf und Exzentrizität Profil der Dichtung Druck Drehrichtung Dreh-Zyklus Schmutz von Außen und im Medium Wir arbeiten derzeit an einem Konfigurations- und Auslegungstool. Dieses soll Ihnen helfen eine Idee von der richtigen Lösung zu bekommen. Ob diese sich dann in der Praxis bewährt sollten möglichst realitätsnahe Prüfstandsversuche zeigen.  Die Dimensionierung ist relativ einfach: ISO 6194-1 und DIN 3760 geben für die Dimensionierung für

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Elastomere

Elastomere  sind  ganz besondere  Werkstoffe,  die  durch  ihre  viskoelastischen  Materialeigenschaften charakterisiert sind. Sie sind nicht eindeutig einer Materialklasse zuzuordnen, da sie verschiedene Eigenschaften kombinieren:  So verhalten sie sich durch ihre elastische Verformbarkeit sowohl wie ein elastischer Festkörper (z.B. Stahl),  zeigen andererseits aber auch Eigenschaften von viskösem Material (z.B. Öl) im Sinne einer möglichen Druckübertragung. Das Geheimnis des formfesten, aber elastisch verformbaren Kunststoffes liegt in seiner Molekularstruktur. Molekulare Struktur Elastomere bestehen aus Polymeren. Hierbei handelt es sich um lange kettenförmige Anordnungen sich wiederholender Monomere. Entlang dieser Ketten sind die einzelnen Elemente gegeneinander drehbar, so dass sich die Moleküle entsprechend ihrer chemischen

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Bauformen

Profilschnitt Bezeichnung Benennung Anmerkungen Maximaler Druck A ISO 6194-1 Single Lip DIN 3760 0,5 AS ISO 6194-1 Single Lip with protection DIN 3760 0,5 B Nebenabdichtung beachten 0,3 BS Nebenabdichtung beachten 0,3 C Nebenabdichtung beachten 0,3 CS Nebenabdichtung beachten 0,3 MSL Einlippendichtung Minimaldruck 0,6 bar 15 MSLHP Einlippendichtung Hochdruck Minimaldruck 0,6 bar 150 MDL1d Minimaldruck 0,6 bar 15 MDL2d Minimaldruck 0,6 bar 15

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